23.11.2017

Es ist ein dreckiges Geschäft, doch es funktioniert


"Irgendwann Ende der 90er haben die Plattenfirmen schlichtweg aufgehört, für ihre Künstler zu arbeiten. Sie haben den Spieß umgedreht und dafür gesorgt, dass die Bands nur noch für sie schuften."
(Noel Gallagher)

via: morgenweb.de

22.11.2017

Einmischung in die Kommunalpolitik


"Mit großer rot-schwarz-grüner Mehrheit" hatte der NRW-Landtag 2016 eine "kommunale Sperrklausel von 2,5 %" beschlossen.
Kleine Parteien sollten nicht länger den Politikbetrieb stören.
Der NRW-Verfassungsgerichtshof hat jetzt aber "das sogenannte Kommunalvertretungsstärkungsgesetz" gekippt.

via: piratenpartei-nrw.de

19.11.2017

Musikalische Früherziehung



"Die jüngste Schülerin" einer Musikschule "ist gerade einmal acht Monate alt" und "nimmt am Musikgarten für Babys (von null bis 18 Monaten) teil".


via: weser-kurier.de

17.11.2017

Geldgeiles Geschmeiß


Yoko Ono gewinnt Rechtsstreit gegen Hamburger Kneipenbesitzer

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Wegen 4,99 Euro: Pink Floyd verklagt Brandenburger

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16.11.2017

Weniger Bürokratie wagen


CDU, SPD und DIE LINKE im saarländischen Landtag "sind nicht grundsätzlich dagegen, dass die Gema auch auf Dorffesten Gebühren für das Abspielen von Musik verlangt".
Sie kritisieren aber den damit verbundenen "hohen bürokratischen Aufwand, der örtliche Organisatoren überfordere".

via: sr.de

15.11.2017

Wenn Spotify etwas mag, pushen sie es


Beim Streaming können bereits die ersten 30 Sekunden über "Erfolg oder Misserfolg" entscheiden.

Darum versuchen jetzt immer mehr Musikerinnen und Musiker, ihre Songs für das Streaming anzupassen.

via: wired.de

14.11.2017

Ein knapp kalkulierter Preis


Musikfirmen können jetzt "Produktionen ihrer Künstler" für den ECHO JAZZ 2018 vorschlagen.
Dieser Preis wird vom Bundesverband Musikindustrie vergeben.
Für eingereichte Vorschläge ist in der Regel "eine einmalige Gebühr in Höhe von 50,00 Euro" zu entrichten.

via: jazzzeitung.de / echojazz.de

13.11.2017

Licht ins Dunkel


Auch in Österreich dürfen die "Komponisten, Textautoren und Musikverleger" an Benefizveranstaltungen kräftig mitverdienen und dafür sorgt die AKM.
Wie aber verteilt die AKM ihre Einnahmen? In welcher Höhe und an wen? Solche Fragen werden leider viel zu selten gestellt!

via: nachrichten.at

11.11.2017

Singen beim Laternenumzug


"Die Teilnehmer singen für sich selbst. Es ist zwar eine öffentliche Veranstaltung, aber das Publikum besteht aus den Zugteilnehmern" und "das die GEMA an den Gebühren zu Sankt Martin verdient wurde irgendwo falsch wiedergegeben und hat sich dann selbstständig gemacht", sagt die GEMA-Pressesprecherin Gaby Schilcher.

via: katholisch.de

09.11.2017

Musikvermittlungsprojekt der ARD


Georg Friedrich Händel "gilt als der Popstar des Barock" und soll jetzt Schülerinnen und Schülern als Inspirationsquelle dienen.
Das "Händel-Experiment" findet "unter Federführung des MDR statt" und wird "durch den Bundesverband Musikindustrie e.V. und den Deutschen Musikrat" unterstützt.

via: mdr.de

08.11.2017

Investitionen über Firmen in Steueroasen


Was eigentlich macht ein durch seine Kunst wohlhabend gewordener Musiker mit all dem Geld?

Er tut damit natürlich nur Gutes und legt zudem was dann noch übrig bleibt gewinnbringend an!

via: deutschlandfunk.de / spiegel.de

04.11.2017

Knapp daneben ist auch vorbei


Wenn "die Empörung über die Gema hochkocht" wird auch schon mal kritisch und ausführlich dazu berichtet.
Aber warum lesen wir in diesem Zusammenhang immer wieder, "dass die Gema die Rechte der Musiker vertritt", wo sie doch vorrangig eine Interessenvertretung der Großkünstler ist?

via: saarbruecker-zeitung.de

03.11.2017

Heimatliebende Volksmusik und Poprock


Ein österreichischer Sänger lässt "auch abseits der Bühne" immer wieder "ein konservatives Weltbild durchblicken".

Auf keinen Fall aber will er "in die rechte Ecke gedrängt" werden, weil er "sich dadurch in seiner Karriere beeinträchtigt" sieht.

via: stern.de

01.11.2017

Unbekanntes musikalisches Terrain


Die von einem Schlagzeugensemble "dargebotene Musik" wollte "nicht gerade leicht ins Ohr" gehen.
Sie verdient aber darum "um so mehr Bewunderung", da die Musiker "oft parallel auf mehreren Instrumenten gleichzeitig" spielten und das dann auch noch "mit unglaublicher Präzision".

via: moz.de

30.10.2017

Gitarrenwald im Kopfhörer



"Ich mag es nicht, wie heute in dem Business gedacht wird, da geht es nur um Klicks und Quote."
(Achim Reichel)


via: taz.de (lesenswert)

29.10.2017

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne


"Die GEMA leitet" nach eigenen Angaben "die Vergütungen an die Urheber der Musik weiter und schafft damit die Grundlage dafür, dass Musikschaffende von ihrer Arbeit leben können."

Und das noch bis zu 70 Jahren nach deren Ableben. Respekt!

via: gema.de

28.10.2017

Poesie und Widerstand als Lebenswerk


Nach eigenen Angaben hat Konstantin Wecker etwa 600 bis 700 eigene Stücke bei der GEMA angemeldet.

Von Juni 2012 bis Dezember 2014 saß Wecker zudem auch im Aufsichtsrat der GEMA.

via: kn-online.de / gema.de

27.10.2017

Die Beteiligung von Verlegern an den Tantiemen


"Verleger kassierten bis dato unrechtmässig im Verteilungsplan A der GEMA, der das Aufführungs- und Senderecht honoriert, 33,3% der Tantiemen und im Verteilungsplan B, der das mechanische Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht umfasst, sogar 40% der eigentlich nur dem Urheber zustehenden Tantiemen."

via: piratenpartei.de

26.10.2017

Gänzlich uninformiert


"Statt der wie bisher immer gezahlten Pauschale von etwa 8000 Euro" fordert die GEMA jetzt 120.000 Euro für eine Veranstaltung.

Auf Anfrage kann/will GEMA-Pressesprecherin Gaby Schilcher diese exorbitante Forderung allerdings nicht bestätigen.

via: sn-online.de

22.10.2017

Hoch die nationale Solidarität


"Alles wat mer krieje könne, nemme mer och met", sangen De Höhner gestern zur besten Sendezeit im ARD-Abendprogramm.

Auch für das Spielen ihrer Lieder auf NPD-Wahlkampfveranstaltungen sind Tantiemen an die Band geflossen.

via: spiegel.de

Selbstfeier der Branche auf Kosten der Musiker


Als "Newcomerin" wird jetzt eine "junge Saxofonistin" von der Musikindustrie mit dem Echo Jazz ausgezeichnet.
Dieser Preis ist mit 0 Euro dotiert ! ! !
Zudem darf sie bei der Preisverleihung "keines ihrer eigenen Stücke spielen", denn das könnte das Publikum möglicherweise verstören.

via: zeit.de (sehr lesenswert)

20.10.2017

Die moderne Art der Geldbeschaffung


"Zur Finanzierung und zum Erhalt" einer Veranstaltung hat jetzt auch ein Gewerbeverein ein "Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen".
"Bei erfolgreicher Finanzierung werden mit dem Geld die Forderungen der GEMA beglichen", ist unter anderem dazu auf der Homepage des Veranstalters zu lesen.

via: sz-online.de / gewerbeverein-oberland.blogspot.de

18.10.2017

Zufluchtsort für innovative Musiker


Heute vor 66 Jahren gründete der Westdeutsche Rundfunk das Studio für elektronische Musik.

De:Bug: Und haben sie Techno erfunden?
Karlheinz Stockhausen: Ja!

via: spiegel.de / de-bug.de