25.05.2017

Musikwirtschaft


Die Hamburger Club-Förderung ist bundesweit einmalig:

Mit welcher Fördersumme die doch "so unverzichtbaren kleineren Musikclubs" bedacht werden, bemisst sich "im Kern auf der Grundlage der entrichteten GEMA-Vergütungen des Vorjahres".

via: hamburg.de

24.05.2017

Vollkommen widersinnige Forderungen


Die "zu DDR-Zeiten gegründeten Antennengemeinschaften" haben nach Auffassung der GEMA "für die Weiterleitung des Satellitensignals an die Empfänger" auch Gebühren zu zahlen.
Ob der Deutsche Bundestag aber Ende Juni gegen die GEMA und für die Antennengemeinschaften abstimmen wird, bleibt abzuwarten.

via: maz-online.de

23.05.2017

Im Kofferraum liegt immer ein Saxophon


Für sein Lebenswerk wird der Saxophonist und Bandleader Klaus Doldinger jetzt mit dem ECHO JAZZ 2017 ausgezeichnet.
Von 1990 bis 2014 saß Doldinger im Aufsichtsrat der GEMA, hat dort aber leider für die freien Musiker nichts bewirken können oder wollen und ist da bis heute auch noch Ehrenmitglied.

via: echojazz.de

Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt


"Gesellschaftlich relevante Inhalte müssen" nach Meinung der SPD "auch in Zukunft im Netz auffindbar sein. Deshalb ist es richtig, in ein zeitgemäßes Medienrecht „Must-be-found“-Regelungen zu integrieren." Quelle: spd.de (Entwurf des Leitantrags der Programmkommission für das Regierungsprogramm 2017, Seite 52)

via: heise.de

22.05.2017

Prädikat wertvoll


An "Songwriter, die sich um die Schaffung, Förderung und Verbreitung besonderer deutscher Texte verdient gemacht haben", hat die GEMA jährlich den Fred-Jay-Preis zu vergeben.

Dieser Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

via: sueddeutsche.de

Talent und Engagement


Eine Stiftung will überdurchschnittlich begabte Musikschüler, die sich zudem "in besonderer Weise für die Schule" und das städtische "Musikleben engagiert haben", belohnen.
"Die designierten Preisträger" werden "vor Publikum und einer sachkundigen Jury Kostproben ihres Könnens" abliefern dürfen.

via: schwaebische.de

21.05.2017

Verwandtschaft zur Kanzlerin


"Ich bin ja auch Merkel-Fan. Ihre Partei finde ich grauenhaft, aber sie finde ich schon sehr gut, ihren Pragmatismus, das Unemotionale, das harte Arbeiten, dass sie sich nicht aufspult und zu jedem Scheiß ihren Senf dazugeben muss."
(Inga Humpe, Sängerin/Komponistin/Texterin)

via: taz.de

Prager Frühling


Die Einnahmen aus Geräteabgaben (Sticks, Festplatten, Smartphones) wird die VG Wort künftig zu 100 Prozent an die Urheber (Journalisten, Autoren, Übersetzer) ausschütten können.

Die pauschale Verlegerbeteiligung ist damit erst einmal Geschichte.

via: uebermedien.de

19.05.2017

Endlich wieder Wachstum


Die Musikindustrie muss wohl einiges richtig gemacht haben.

Denn fünfzehn Jahre Talfahrt sind gestoppt.

Von der Musikindustrie lernen, heißt also siegen lernen.

via: faz.net

Für das deutschsprachige Repertoire


In der Kategorie "Unterhaltungsmusik" werden in diesem Jahr SWR4 Baden-Württemberg und SWR4 Rheinland-Pfalz mit dem Radiokulturpreis ausgezeichnet.

Das ist Musikkulturförderung ganz im Sinne der GEMA.

via: swr.de

14.05.2017

Rundfunk- und Fernsehempfang


Mit großer Mehrheit hat der Bundesrat jetzt "einer sächsischen Initiative zur Befreiung der Antennengemeinschaften von Gema-Gebühren" zugestimmt.
Von den Antennengemeinschaften verlangt die GEMA "derzeit eine Gebühr von fünf Prozent ihres Umsatzes".

via: mdr.de

13.05.2017

Denn sie wissen nicht, was sie tun


Der §52 Urheberrechtsgesetz regelt, unter welchen Bedingungen für Veranstaltungen keine GEMA-Abgaben zu zahlen sind. Und "diesen Paragraphen gibt es schon lange".
Nach eigenen Angaben will aber ein CDU-Politiker jetzt genau das "knallhart durchgesetzt" haben.

via: übermedien.de

11.05.2017

Ergebnis mit Ansage


Hat eine "echte Stradivari" wirklich diesen "legendären Klang" und ist deshalb auch "mehrere Hunderttausend Euro" wert?

"Moderne Geigen" klingen nicht nur "am Ohr lauter" und wurden darum im "Test mit Amateuren" natürlich oft als besser empfunden.

via: spiegel.de

Ausnahmen bestätigen die Regel


Wenn Musik öffentlich erklingt sind dafür immer auch Gebühren an die GEMA zu zahlen.

In Gesprächen mit der GEMA will Roy Kühne (CDU) jetzt aber eine Befreiung von der Gebühr erreicht haben.

via: kreiszeitung.de

10.05.2017

Sozialabbau durch Grundeinkommen


Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist für Arbeitsministerin Andrea Nahles nicht die richtige Antwort auf den digitalen Wandel.

"Das Grundeinkommen wird nicht kommen […] Und wenn es kommt, dann als Sozialabbauvariante", sagte Nahles auf der re:publica.

via: vorwaerts.de

08.05.2017

Was für eine Zumutung


Im Großen Saal der Elbphilharmonie wurde das Publikum sechs Minuten lang mit neuer Neuen Musik konfrontiert.

Wie nicht anders zu erwarten erhielt das avantgardistische Werk "nur spärlichen Applaus".

via: morgenpost.de

06.05.2017

Kunst sollte frei von Gier bleiben


"Ich möchte in meinem Leben zwei Sachen noch erleben: 1. An der Größe des Publikums zu scheitern, und 2. Einen Hit zu landen ohne die Gema-Rechte richtig geklärt zu haben, und dann mindestens die Hälfte der Millionen Tantiemen an unbeteiligte Dritte zu verlieren." (Jacques Palminger)

via: planet-interview.de

05.05.2017

Springers Welt


Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) "spricht lieber über Basiskultur als über Hochkultur".

"Ein Berlin, das Klaus Lederers Kulturbegriff entspräche" und sich auch für die freie Musikszene stark machte, "wäre eine Katastrophe".

via: welt.de

Deutsche Leitkultur


Wer "mit seinen Songtexten" das Publikum begeistert und sich zudem "als Musikautor in der deutschsprachigen Musiklandschaft etabliert hat" wird von der GEMA mit dem "Fred Jay Preis" ausgezeichnet.

Dieser Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

via: GEMA Pressemitteilung vom 03.05.2017

01.05.2017

Cultural Business


Die laufenden Kosten für Till Brönners Vision des "House of Jazz" in Berlin werden auf jährlich 5.200.000 Euro geschätzt.

Und die freie Szene in Berlin darf weiter um Bruchteile dieser Summe betteln - das aber ist nicht Till Brönners Problem.

via: berliner-zeitung.de

29.04.2017

Veränderte Hörgewohnheiten


"Der CD-Markt liegt am Boden, da geht gar nichts, und über Streaming-Dienste, wie Spotify, kriegt man 0,0046 Euro pro Stream an Tantiemen. Was ist das? Das ist alles vernachlässigbar. Auch CD-Aufnahmen sind enorm aufwändig, wichtig eher für's Prestige." (Marcus Zapp, Sänger)

via: mittelbayerische.de

28.04.2017

Familienbande


Das House of Jazz, "eine Idee des Promi-Jazztrompeters Till Brönner", will der Bund mit 12.500.000 Euro fördern.
Eine Machbarkeitsstudie, an der "auch Brönners jüngerer Bruder Pino" mitgewirkt hat, kommt zu dem wenig überraschenden Ergebnis, dass das Projekt "in der Tat machbar ist".

via: berliner-zeitung.de

26.04.2017

Unbezahlte Nebentätigkeit


"Der professionelle Musikindustrie-Lobbyist" Dieter Gorny steht dem Bundeswirtschaftsministerium seit 2015 beratend zur Seite.
In den zwei Jahren seiner Tätigkeit bringt es Gorny auf "insgesamt achtzehn Termine und drei Telefonate", teilt die Bundesregierung jetzt auf eine kleine Anfrage der grünen Bundestagsfraktion mit.

via: netzpolitik.org