21.03.2017

Streaming-Deals


Ein rappender Geschäftsmann hat ein Album zwei Wochen lang nur bei Apple Music platziert und dafür 500.000 US-Dollar bekommen.

Mit Exklusivinhalten sollen Kunden zum "Abschluss kostenpflichtiger Abos" bewegt werden.

via: heise.de

Wahrnehmbarmachung von Funksendungen


In einem Geschäft wurde ein Radio, das dort auch verkauft wird, zu Vorführzwecken für kurze Zeit eingeschaltet.
Die GEMA sah hier eine klare Verletzung des Urheberrechts gegeben.
Vor dem Amtsgericht Frankfurt am Main ist die GEMA jetzt aber mit einer Klage gescheitert. Das Urteil ist rechtskräftig.

via: anwalt.de

20.03.2017

Es herrscht Meldepflicht


Wenn Musikvereine auf der Hauptversammlung "Literatur von fremden Komponisten" spielen, fallen keine GEMA-Gebühren an.

Es muss der GEMA nur "rechtzeitig und richtig" gemeldet werden, teilt der Präsident des Alemannischen Musikverbandes Peter Häßler mit.

via: badische-zeitung.de

19.03.2017

Keine Angst, der will nur spielen


Ein Dirigent, der völlig zu Recht über die GEMA verärgert ist, wird jetzt aber nicht müde zu erklären, dass er sie für eine gute Sache hält:
"Natürlich macht die Gema ihre Arbeit und sammelt zustehende Gebühren ein und da ist auch aus meiner Sicht nichts auszusetzen."
(Quelle: Badische Zeitung, Leserbrief vom 15. März 2017)
"Es geht mir nicht darum, die Gema in Misskredit zu bringen."
(Quelle: Badische Zeitung, Interview vom 18. März 2017)

18.03.2017

Ganz schön dreist


Neben der Gage "für das 45-minütige Konzert einer Sängerin" musste ein kleiner Förderverein dann auch noch "zusätzlich 450 Euro an die GEMA bezahlen".

Und so verteilt die GEMA das Geld: Herrschaft des Establishments

via: moz.de

Da geht bestimmt noch was


Für sein ausverkauftes Bang-Your-Head Festival hatte der Veranstalter Horst Franz 2005 rund 20.000 Euro an die GEMA gezahlt.

"Zuletzt waren es bei weniger Zuschauern über 100.000 Euro", teilt das Baldiger Metal-Urgestein  jetzt dazu mit.

via: zak.de

Das Pfeifen im Walde


Nach 17 Jahren "Talfahrt" scheint bei den Schweizer Musikfirmen wieder Optimismus zu herrschen.
"Streaming ist der klare Wachstumstreiber der Branche geworden und sorgt dafür, dass wir wieder zuversichtlich in die Zukunft blicken können", sagt Lorenz Haas, Geschäftsführer IFPI Schweiz.

via: cash.ch

15.03.2017

Geht gar nicht


Bei Benefizkonzerten gewährt die GEMA einen Preisnachlass von gerade einmal 10 Prozent. "Mehr Handlungsspielraum haben wir nicht", teilt GEMA-Sprecherin Gabriele Schilcher dazu mit.
Ihren Verzicht auf diese Gelder könnten die GEMA-Großkünstler doch auf der Mitgliederversammlung beschließen. Aber sie tun es nicht.

via: tag24.de

14.03.2017

Ein effektiver Service


Wenn die GEMA für eine Konzertveranstaltung "unberechtigt Gelder abgebucht" hat, ist "viel Schriftverkehr" die Folge.

Denn "das Problem sei, dass man bei der Gema niemanden erreiche", weiß eine Vereinsvorsitzende dazu zu berichten.

via: schwarzwaelder-bote.de

13.03.2017

Immer auf der Suche nach Streit


Nach Auffassung der GEMA war der Veranstalter einer Silvesterparty seiner Anmeldungspflicht "nicht ordnungsgemäß nachgekommen" und wurde daraufhin verklagt.
Das Amtsgericht Leipzig hat "Ansprüche der GEMA auf Schadenersatz" jetzt aber verneint.

via: anwalt.de

Nicht alles gefallen lassen


Für das Spielen nur e i n e r Komposition auf der Hauptversammlung sollen Musikvereine seit zwei Jahren GEMA-Gebühren zahlen?

Ein Dirigent hat seinem Musikverein "diese Kosten nun erspart" und einen vereinseigenen Marsch komponiert!

via: suedkurier.de

12.03.2017

Club der Plutokraten


Wenn Schüler ein Benefizkonzert organisieren und bei freiem Eintritt auf reichlich Spendengelder für Flüchtlingskinder hoffen, dann steht ein Gewinner bereits schon fest.

Die GEMA!

via: oberberg-aktuell.de

11.03.2017

Schön war die Zeit


Weil "die Zeiten der Kulanzregelungen und mit einem persönlichen Ansprechpartner" bei der GEMA endgültig Geschichte sind, kann die Bezirksvorsitzende im Allgäu-Schwäbischen Musikbund, Marita Kaiser, den Vereinsvertretern nur noch dazu raten, "Veranstaltungen rechtzeitig und vollständig anzumelden".

via: swp.de

Was für ein Geschäftsmodell


Streaminganbieter häufen auch weiterhin nur Verluste an.

An Rechteinhaber werden 70 Prozent der Einnahmen ausgeschüttet.

Davon erhalten Musiker dann 7 Prozent.

via: main-spitze.de

09.03.2017

Legale Downloads


"Ja, ihr dürft euch Musik bei Youtube herunterladen. Die Grenze ist immer dann erreicht, wenn das Portal, von dem ihr euch etwas herunterladen wollt, offensichtlich illegal ist. Das ist bei Youtube nicht der Fall. Youtube ist nicht offensichtlich illegal." Mehr dazu lesen
(Christian Solmecke, Medien-Anwalt)

via: orange.handelsblatt.com

Zucht und Ordnung


Die Meldemoral vieler Vereine ist der GEMA offensichtlich "nicht gewissenhaft genug".

Wohl darum hat die GEMA jetzt angekündigt, "verstärkt Blaskapellen" überprüfen zu wollen.

via: swp.de

08.03.2017

Brandenburg hat eine Popbeauftragte


Lobbyarbeit für Popmusiker.

Seit 8 Monaten - 32 Stunden in der Woche.

Bezahlt vom Kulturministerium.

via: rbb-online.de

Be­glückt und un­end­lich dank­bar


Komponistin wird von der GEMA für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Die GEMA "trägt wesentlich dazu bei, dass das schöpferische Tun in unserer Gesellschaft stehts die ihm gebührende Anerkennung findet", teilt die Preisträgerin Sofia Gubaidulina unter anderem dazu mit.

via: GEMA, Pressemitteilung vom 07.03.2017

07.03.2017

Gleich und Gleich gesellt sich gern


"Ebenso wie Frau Doktor Merkel ein Glücksfall für die Deutschen ist, so ist Viktor Orbán ein Glücksfall für die Ungarn", sagte der Musiker Leslie Mandoki 2016 im Interview mit der taz.
Mandoki trat gestern Abend unter anderem mit Till Brönner und Klaus Doldinger im Berliner Konzerthaus auf.

via: berlinonline.de

Zentrum für Zeitgenössische Musik


"Auch in diesem Jahr wird sich die Akademie - neben den instrumentalen Meisterkursen - wieder ganz besonders den zukünftigen Herausforderungen für den Beruf "Musiker/Musikerin" im 21. Jahrhundert widmen. Managementwissen wird in Zukunft noch mehr zum Berufsbild junger MusikerInnen gehören, wie bisher."

via: Donau-Universität Krems, Pressetext vom 07. 03. 2017

06.03.2017

Geld, Humanismus und Politik


Eine "private Akademie", die in Berlin 100 palästinensische und israelische Musiker ausbildet, wird mit 7.000.000 Euro aus Bundessteuermitteln gefördert.
Für die mehr als 600 Studenten der Berliner Hochschule für Musik stehen dagegen lediglich 3.000.000 Euro zur Verfügung.

via: deutschlandradiokultur.de

04.03.2017

Geschenk für die Musikmetropole Berlin


In Berlin wird heute ein neuer Kammermusiksaal feierlich eröffnet.

Zu den Sponsoren gehören neben der Lotto Stiftung Berlin noch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie das Auswärtige Amt.

via: Bundesregierung, Pressemitteilung vom 3. März 2017

Unsere kleine Farm


"Gott hat die Musik aus dem einzigen Grund geschaffen, um ihn zu preisen und die Menschen mit dem Himmel zu verbinden" und "Songs sind bedeutungslos, wenn sie nicht helfen, die Menschen mit Gott zu verbinden", meint Joel Houston, Produzent und Sänger einer in christlichen Kreisen verorteten Lobpreispopband.

via: pro-medienmagazin.de