14.04.2018

Industrie – das klingt beeindruckend


Was sich als Bundesverband Musikindustrie geriert, simuliert lediglich Größe und Bedeutung.

Mit gerade einmal 1,5 Milliarden Euro setzt die gesamte Musikbranche soviel um wie ein großes, mittelständisches Unternehmen.

via: ruhrbarone.de

24.03.2018

Kündigung des Pauschalvertrags


Die katholische Kirche wird die GEMA-Gebühren für ihre Gemeinden künftig nicht mehr übernehmen.

Die zu zahlende Jahrespauschale pro Kirchengemeinde hätte sich in diesem Jahr von 45 Euro auf 75 Euro erhöht.

via: br.de

23.03.2018

Deutschtümelei


Die NRW Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) hatte zum Heimatkongress geladen.
Als Geschenk für die Ministerin hatte der "Rock'n Roller" Heino sogar eine seiner frühen LPs, auf der manch völkisches Liedgut zu finden ist, mit dabei.

via: sueddeutsche.de

22.03.2018

Förderer für Jazzmusik von morgen


Das Bundesjazzorchester wird mit dem Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet.
Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumentenhersteller und der Frankfurter Musikmesse vergeben.

via: nmz.de

21.03.2018

Gern gesehene Gäste


Einmal mehr hat sich die GEMA mit der Vergabe des Deutschen Musikautorenpreises im Berliner Ritz Carlton selbst gefeiert.

Da durften dann auch Till Brönner oder Herbert Grönemeyer auf gar keinen Fall fehlen.

via: tikonline.de

17.03.2018

Das Bekannte geht immer gut


Der "Erinnerungskult" und "Rückbesinnungswahn" wird von der Musikindustrie natürlich nach Kräften gepuscht.

Denn der "Legendenstatus" von Altkünstlern wird schon dabei helfen, selbst "uninspirierte Popsongs" unter die Leute zu bringen.

via. sn.at

Ein gutes Programm hat seinen Preis


Um auch weiterhin "ein werthaltiges Angebot unter Beibehaltung der Qualität" anbieten zu können, spricht sich der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags aus.

Heute Abend sendet die ARD beispielsweise 195 Minuten Schlager.

via: welt.de

16.03.2018

Aus für Stadtfest


Für ein Stadtfest haben sich die GEMA-Gebühren "von rund 2.000 Euro auf 7.500 Euro fast vervierfacht".

Dass so etwas möglich ist, ist nur der Monopolstellung der GEMA zu verdanken, die schon lange politisch so gewollt ist.

via: regionalpeine.de

15.03.2018

Privatkopien


Für CD- und DVD-Rohlinge sind ab sofort auch Urheberrechtsabgaben zu zahlen.

Musikerinnen und Musiker, die nicht mit Verwertungsgesellschaften verbandelt sind, profitieren natürlich nicht davon.

via: heise.de

10.03.2018

Electric Ladyland


"Wir haben die Seiten aus bestimmten Gründen so eingespielt. Und es ist fast eine Sünde, wenn sie dann etwas aus der Mitte auskoppeln und als Single herausbringen, nur damit sie schnell mehr Geld einnehmen können."
(Jimi Hendrix über die Musikindustrie)

via: stuttgarter-zeitung.de

07.03.2018

Was für ein Unfug


Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Offene Kinder- und Jugendarbeit hat sich jetzt mit der GEMA in einem neuen Tarifvertrag darauf verständigen können, dass Jugendzentren für Konzertveranstaltungen mit Nachwuchsbands "anstatt 5,75 Prozent der Konzerteinnahmen nur 4,5 Prozent zahlen" müssen.

via: mittelbayerische.de

06.03.2018

Da fliegt dir doch das Blech weg


Weil Musiker wieder einmal auf ihre Gagen verzichten, kann ein Benefizkonzert 4.650 Euro für die gute Sache einspielen.

Nur die GEMA mag auf 141 Euro Gebühren nicht verzichten und belegt damit einmal mehr die blinde Gier ihrer Großkünstler.

via: mz-web.de

02.03.2018

Es gibt kein Recht auf Profit


Wirbel um Konzert auf dem Flugplatz Essen/Mülheim

"Die für das Konzert vorgesehene Umsiedlung der Feldlerchen auf ein 2 Kilometer entferntes Areal wird nicht funktionieren und ist fachlicher Nonsens." (Josef Tumbrinck, NABU NRW)

via: NABU Pressemitteilung vom 02.03.2018

01.03.2018

Tri tra trullala


Für sein Lebenswerk wird Klaus Doldinger von der GEMA mit dem Deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet.

"Als ehemaliges Aufsichtsratsmitglied der GEMA fühle ich mich ihr und dem Preis sehr verbunden." (Klaus Doldinger)

via: gema.de

27.02.2018

Neuer Präsident des Deutschen Chorverbands


"Mit Christian Wulff wurde jemand ins Amt gewählt, der ein hervorragendes Gespür für Kontinuität und Wandel in der Gesellschaft hat und der um die integrative Kraft der Musik weiß."
(Henning Scherf, SPD)

via: DCV Pressemitteilung vom 24.02.2018

23.02.2018

Kunst und Kapital


Die  Ernst von Siemens Musikstiftung vergibt jährlich "gut dotierte Förderpreise an junge Kompositionstalente".

"Die Auszeichnung für vielversprechende junge Komponisten ist jeweils mit 35.000 Euro dotiert."

via: swr.de

22.02.2018

Fordern statt Fördern


Für kleines Geld haben Jugendzentren bislang eine Vielzahl Konzertveranstaltungen anbieten können.

Dass es jetzt auch hier weniger Auftrittsmöglichkeiten für junge Bands geben wird ist einmal mehr der GEMA zu verdanken.

via: rockhard.de

21.02.2018

Liebe Genossinnen und Genossen


Altkanzler Schröder empfiehlt die GroKo

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Was alles nicht im Koalitionsvertrag steht

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18.02.2018

Musiknutzung bei kirchlichen Veranstaltungen


Konzerte mit ernster Musik, mit neuem geistlichem Liedgut sowie Gospelmusik, waren in der Vergangenheit nur meldepflichtig.

Ab dem 01.01.2018 sind diese Veranstaltungstypen zusätzlich aber auch noch vergütungspflichtig.

Quelle: bistum-trier.de

17.02.2018

Hinterher ist man immer schlauer


Der Verband für Popkultur in Bayern e.V. verleiht für beispielgebendes Engagement zum Nutzen der Rock- und Pop-Scenen im Freistaat seit 1991 einen Popkulturpreis.
Der Preis wurde 2004 sogar an die GEMA vergeben, doch das war, wie sich jetzt herausgestellt hat, wahrlich keine so gute Idee.

via: backstagepro.de

15.02.2018

Was für eine Überraschung



Das Musikstreaming ist vom Pop her gedacht.

Darum kennen die Streaminganbieter wohl auch nur Songs.


via: zeit.de

14.02.2018

Zwang zu Überweisung oder Bankeinzug


Es ist auch weiterhin hinzunehmen, dass der Rundfunkbeitrag nicht bar bezahlt werden kann.

So hat es der Hessische Verwaltungsgerichtshof gestern entschieden und damit ein Urteil aus erster Instanz bestätigt.

via: hessenschau.de

Düsseldorfer Pop


"Die kommunizieren nicht mit dem Publikum, so wie das die Rock-Musiker im Blut haben […] Bei Kraftwerk ist alles ein reiner Monolog. Die Musiker bewegen sich praktisch nicht, wackeln ein bisschen hinter ihren Pulten."
(Alexej Munipov, russischer Musikexperte)

via: dw.com